Hausschneiderei

Viele Schneiderinnen arbeiteten als Hausschneiderinnen. Sie hatten keine Werkstatt, sondern kamen zu ihrer Kundschaft ins Haus. Sie arbeiteten dort teilweise mehrere Tage am Stück. Im Gegenzug erhielten sie neben dem vereinbarten Lohn auch Kost und Logis. Ihr Arbeitsgerät (Nadel, Schere, Maßband und andere Nähutensilien) brachten sie in einem Köfferchen mit und nutzten in der Regel die Nähmaschinen vor Ort.