Werkzeugkiste des Holzschiffszimmermanns
Schiffszimmerer verwendeten im Wesentlichen die gleichen Werkzeuge wie Zimmerleute und andere holzverarbeitende Berufe. Jeder Schiffszimmermann musste sein Handwerksgerät selbst anschaffen und bewahrte dieses in seiner eigenen Schiffszimmermannskiste auf. 1897 kostete eine Geräteausrüstung 68 Mark, der Stundenlohn eines Gesellen betrug 30 Pfennig. Die wichtigsten Werkzeuge waren Großsäge, Fuchsschwanz, Schmalsäge, verschiedene Stecheisen, Raubank, Bohrer, Dexel und Kalfaterwerkzeug. Größere Werkzeuge wie Baumsäge, Sägeböcke und Hebevorrichtungen gehörten der Werft.