Speisekammer

Die Methoden der Vorratshaltung blieben über Jahrhhunderte gleich. Alle Vorräte wurden in der Speisekammer oder im kühlen Keller aufbewahrt. Ein kleines Fenster mit einem Drahteinsatz hielt die Speisekammer luftig, ohne dass Ungeziefer hindurch kam. Im Vorratsraum standen eine Kartoffelkiste und Steinkrüge mit Schmalz, Sauerkraut und Gurken. Die Flaschen und Krüge wurden mit Korken, Pergament oder Schweinsblasen verschlossen. Das Haltbarmachen aller Nahrungsmittel war eine große Arbeitsbelastung für die Frau. Durch ihren Arbeitseinsatz, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten konnte sich die Familie weitgehend selbst mit Lebensmitteln aus dem Garten versorgen. Nur wenig musste dazugekauft werden.