Senfmühle
Mit dieser Senfmühle von 1712 wurden im bäuerlichen Haushalt Senfsamen zerquetscht, um daraus unter Zugabe von Wasser und Essig Speisesenf herzustellen. Es handelt sich um eine einfache Handdrehmühle: Der obere Läuferstein wird über den Griff im ausgehöhlten Bodenstein gedreht, um dazwischen das Mahlgut zu zerreiben. Bis zur Industrialisierung und erfindung der Dampfmaschine waren neben menschlicher und tierischer Muskelkraft insbesondere auch Wind und Wasser die Antriebskräfte für Mühlen unterschiedlicher Größenordnung.