Schuhgeschäft mit Reparaturwerkstatt
Um 1840 stellten die Schuhmacher den größten Handwerkszweig in Elmshorn. Wie in der Textilindustrie führte auch in der Schuhherstellung die Verbreitung der Nähmaschine zu tiefgreifenden Veränderungen.
Mit der Entstehung von Schuhfabriken erhielten die Schuhmacher eine drückende Konkurrenz. Ihre Arbeit verlagerte sich nur noch auf Verkauf und Reparatur von Fabrikschuhen. 1894 führten 12 Schuhmachermeister in Elmshorn ein Ladengeschäft mit Fabrikware im Schaufenster und „Flickschusterei“ als weiterer Einnahmequelle.