Saatvielfalt durch eigene Herstellung mit der Windfege
Traditionelle Saatgutgewinnung basiert auf dem Prinzip des ewigen Kreislaufes eines Hofes: ein Teil der Ernte wird zurückgehalten, um daraus neues Saatgut für die nächste Saison zu gewinnen. Mit der kleinen Windfege lassen sich nach dem Prinzip der großen Windfege kleine Samen reinigen. Heute ist der Saatguthandel dagegen zu einem gigantischen Markt gewachsen. Große Konzerne haben sich auf die Züchtung von unfruchtbarem Hochleistungssaatgut spezialisert und bilden Monopole. Die positiven Eigenschaften gelten nur für die Erstaussaat. Schon in der nächsten Generation geht der Ertrag deutlich zurück. Damit lassen sich Hybridpflanzen nicht nachbauen. Das zwingt die Landwirte dazu, ihr Saatgut jedes Jahr neu zu kaufen. Die ursprüngliche Saatvielfalt geht dadurch immer mehr verloren.