Repassiermaschine "Kolibri"
Während wir heute in einer Wegwerfgesellschaft leben, war bis Ender der 1960er Jahre die Reparatur aller Anschaffungen bei Beschädigung selbstverständlich. Ein Beispiel für diese Nachhaltigkeit ist die Repassiermaschine "Kolibri" zum Reparieren von Feinstrumpfhosen. Während "Nylons" heute als Pfennigartikel gelten und bei Beschädigung entsorgt werden, waren sie in den 1950er Jahren ein teures Luxusgut, das bei Bedarf ausgebessert wurde. Finanziell lohnte sich die Reparatur in jedem Fall. Eine neue Feinstrumpfhose kostete das Vielfache. Fast alle Frauen besaßen aufwendig hergestellte Täschchen für ihre kostbaren Nylons. In den fächerförmigen Taschen erhielt jeder der sensiblen Strümpfe ein eigenes Fach, um sie vor Beschädigung zu Hause oder auf Reisen zu schützen.