Konservieren in Dosen
Erst im Zuge der Industrialisierung und wissenschaftlicher Forschung entstanden völlig neue Konservierungsmethoden, die auch in die privaten Haushalte einzogen. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich das Haltbarkeitmachen von Lebensmitteln durch Hitzesterilisation. Das Einkochen in Blechbüschen war umständlich, da die Dosen vor dem Einkochen von einem Klempner zugelötet werden mussten. Zum Öffnen war das Aufschlagen der Dosen mit dem Küchenbeil gebräuchlich. Um 1880 wurde die Konservenschließmaschine und Büchsenöffner erfunden. Die Konserven konnten nun wieder befüllt werden - waren aber jedesmal ein Stück kleiner. 1949 entwickelte Dr. Weiss Blechbüchsen, die die Hausfrau selbst verschließen und wieder verwenden konnte.