Keramikmalerinnen

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Das Bild zeigt fünf Keramikmalerinnen in der Steingutfabrik C. & E. Carstens.

Frauen durften in der Steingut-Industrie nur angelernte Tätigkeiten ausüben. In der Malerei-Abteilung von „Pott-Carstens“ waren Frauen vor allem als Schabloniererinnen tätig. Der Wochenverdienst für Frauen lag bei 18 bis 25 Mark, für die männlichen Handmaler dagegen bei 50 bis 55 Mark. In anderen Abteilungen klebten Frauen Henkel an Tassen oder drehten kleines Geschirr. Großes Geschirr wie Teller und Kübel wurde von Männern hergestellt. Bei Pott-Carstens bestand der überwiegende Anteil der bis zu 400 Beschäftigten aus Frauen.