Industriestandort Elmshorn
Was zeichnete Elmshorn um 1910 als Standort für eine Fabrik aus?
Die Stadt lag verkehrstechnisch günstig: Die schiffbare Krückau verband sie auf dem Wasserweg mit Hamburg und über die Eisenbahn war sie an die Nachbarregionen angeschlossen. Nicht zuletzt diesen Gegebenheiten verdankte Elmshorn seinen Aufstieg zur "Mühlen- und Schweinestadt". Jungschweine wurden per Bahn zu den Mästereien transportiert, die Futtermittel von den Mühlenbetrieben im Ort bezogen. Die Mühlen wiederrum profitierten vom günstigen Importgetreide, das im Hafen umgeschlagen wurde. Fabrikgelände entlang des Flusses konnten zudem mit eigenen Lösch- und Ladeplätzen aufwarten, für die keine Abgaben anfielen.