Dezimalwaage

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Verkaufsanzeige 1912
1821/22 meldete der Benedikinermönch Friedrich Alois Quintenz in Straßburg seine Dezimalwaage als Patent an. Diese Waage ermöglichte die einfache Bestimmung von unbekannten, großen Gewichten durch den Vergleich mit einem bekannten Gewicht. Die Dezimalwaage besitzt einen ungleicharmigen Waagebalken. Das Teilstück, auf das die bekannten Gegengewichte wirken, ist dabei genau zehnmal so lang wie der Teil des Waagebalkens, auf den das zu wiegende Objekt wirkt. Das Wägeobjekt steht also im Verhältnis von 10:1 zum bekannten Gewicht - mit Hilfe eines 10 kg-Standardgewichts lässt sich so zum Beispiel ein 100kg schwerer Mehlsack genau wiegen.