A-0494 - Wetterfahne der Schwedenkate

Sachgruppe Dächer (Bauausschmückung)
Material Eisen
Technik geschmiedet
Datierung 1800-1850
Maße Länge: 160cm

Eiserne Windfahne mit einem sechszackigen Stern am oberen Ende. Der bewegliche Teil der Fahne stellt Fortuna dar, eine römische Schicksals- und Glücksgöttin. Die Frauenfigur ist nackt, hat eine Art Schal oder Fahne über ihren Kopf gespannt und balanciert auf einer Kugel. 

Die Windfahne stammt von der „Schwedenkate“ einem niederdeutschen Fachhallenhaus, das in Hainholz stand.  

Wind- oder auch Wetterfahnen zeigen die Windrichtung an, in dem sich der bewegliche Teil  am Wind ausrichtet. Wetterfahnen dienten dabei nicht nur der kurzfristigen Wind- und Wettervorhersage, sondern waren auch als Haus- und Schutzzeichen bedeutsam.

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