A-0366 - "Turmlose St. Nikolaikirche"
| Sachgruppe | Stadtgeschichte |
| Hersteller | Lange, Heinrich |
| Maße | Höhe: 39,5cm, Breite: 51,2cm |
| Material | Papier |
| Technik | Aquarell |
Der Maler Heinrich Lange zeigt die Ansicht der St. Nikolaikirche in ihrem Zustand im Jahr 1823. Im Schwedisch-Polnischen Krieg (1655-1660) brannte 1657 auch die Kirche nieder und der Neubau wurde 1660 errichtet. Die turmlose Kirche mit dem Anbau von 1733 ist mit einem von einem hölzernen Zaun versehenen Kirchhof umgeben. Links vom Eingang zum Kirchhof steht das Spritzenhaus der Feuerwehr. Es war zugleich Beinhaus, ein Raum diente zur Aufbewahrung der bei der Anlage eines neuen Grabes herausgegrabenen Gebeine. Rechts vom Eingang stand der Pranger mit Kette und Halsring. Hier wurden laut Konrad Struve Vergehen gebüßt. "Ein Schild vor der Brust zeigte den vorübergehnden Kirchenbesuchern Name und Vergehen des Missetäters an". Im Vordergrund fährt über den Platz der Kugelpostwagen für die Briefpost.
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