2020
Sonderausstellungen – Projekt „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“
- Faszination Fotografie – Entwicklung von Technik und Handel
- Motiv Königstraße – Ehemalige Fotografen der ‚Elmshorner Nachrichten‘ zeigen neue und alte Fotos
- Abschlussausstellung zum Projekt „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“
Abschluss des Projektes „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“ – Verlagerungen der Tätigkeitsschwerpunkte durch Corona führen zu 7.300 neuen Objekten in der Museumsdatenbank
Nach einem guten Start in das neue Jahr 2020 folgte bereits vom 16. März bis zum 11. Mai der erste Corona-Lockdown und führte zur Schließung des Industriemuseums und seiner Außenstellen. Trotz des viel gelobten Hygienekonzeptes führten die notwendigen Auflagen zur Wiedereröffnung im Mai zu massiven Einschränkungen des Museumsbetriebs. Größere Veranstaltungen wie Ausstellungseröffnungen, Konzerte und der traditionelle Kunsthandwerkermarkt mussten leider abgesagt werden. Der erneute Lockdown und die damit verbundene Schließung des Museums ab dem 2. November 2020 führten zur Verlängerung der Abschlussausstellung „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“. Neben den redaktionellen Arbeiten am Buch „773 Schritte durch die Zeit“ bildete hinter den Kulissen die Objektinventarisierung einen Arbeitsschwerpunkt für das IME-Team – gerade auch im Lockdown. Über 6.500 Objektdatensätze aus den handschriftlichen Inventarisierungskarten wurden neu eingeben. Weiterhin fanden über 800 neue Objekte mit Foto und Beschreibung Aufnahme in die Datenbank. Das neue Depot verbessert die Lager- und Arbeitsbedingungen des Industriemuseums erheblich.
Highlights
Die Partizipation der Elmshorner*innen zeigte sich in einer Vielzahl von Ergebnissen im Projekt zur Königstraße: Dank ihrer Mitarbeit sind Filme unterschiedlichster Länge entstanden, die einzelne Themen, Häuser oder Persönlichkeiten in den Mittelpunkt stellen. Dank den Filmemacher*innen Stefan Corinth und Ulrike Gay (mpz) sowie Philipp Hartmann (flumenfilm) entstanden drei Dokumentationen: Sie thematisieren die Geschichte des Hauses Königstraße 57 (Königstraße 57 – Vom Ausschank zum Reformhaus), den Wandel des Einkaufens (Kein Bild, kein Ton? Wir kommen schon. Radiogeschäfte in der Königstraße) sowie das Wohnen in der Königstraße (Über den Geschäften – Leben in der Königstraße). Darüber hinaus entstanden über 20 Kurzfilme. Ergänzend zu allen im Industriemuseum gezeigten Ausstellungen präsentierten „Schaufenster in die Vergangenheit“ einzelne Exponate direkt in der Königstraße oder dem weiteren Innenstadtbereich. Etwa in den Schaufenstern der Privilegierten- sowie der Flora-Apotheke und einer Vitrine in der Stadtbücherei.