2019
Sonderausstellungen – Projekt „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“
- Der Trinkkultur auf der Spur
- Ausstellungen im Rahmen des Malwettbewerbs „Meine Königstraße“
- Die Welt im Wohnzimmer
- Frank Bölter – Bis zum Ende der Welt | Performance und Ausstellung
Depotumzug, Anschaffung von inklusiven Audioguides und vielfältige Aktionen und Ausstellungen im Projekt „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“
Insgesamt drehte sich das Jahr 2019 vor allem um das von der Kulturstiftung des Bundes im Fond Stadtgefährten mit 150.000,- Euro geförderte partizipative Projekt „773 Schritte durch die Zeit – Königstraße Elmshorn“. Ein Highlight war der Einsatz des 773 Cargorads als mobile Plattenbar im Skulpturenpark an der „Rückseite“ der Königstraße. An zwei Abenden im August konnten Besucherinnen und Besucher eine musikalische Zeitreise mit Schallplatten von 1958 bis 1978 miterleben. Außerdem wurde das „Pop Up Huus“ (Königstraße 19) bespielt, um die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität in die Königstraße zu bringen und gleichzeitig vor Ort mit dem Projekt präsent zu sein: Zuerst bot der „Köllner Hof“ unter dem Motto „nachhaltig und regional im Pop-Up Store – Tante Emma in der Königstraße“ selbst angebautes Biogemüse sowie Produkte aus fairem Handel und regionale Köstlichkeiten zum Verkauf. Dann bot das Label „RoSa Feinstich“ nach der Devise „aus alt mach neu“ Genähtes und Besticktes an. Erworben werden konnten nachhaltig produzierte handgefertigte Accessoires (Taschen, Beutel, Schlüsselanhänger uvm.).
Highlights
Bei dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein hat der Förderverein des Industriemuseums Fördergelder in Höhe von rund 19.300 Euro für ein Inklusionsprojekt eingeworben. In Zusammenarbeit mit „tonwelten“ sind vier Hörführungen durch die Dauerausstellung des Museums entstanden. Hierbei handelt es sich um eine Führung für Erwachsene, eine audiodeskriptive Führung für erblindete oder sehbehinderte Besucher*innen, eine Führung in einfacher Sprache sowie eine dialogische Kinderführung. Die einzelnen Hörstationen sind mit taktilen Schildern gekennzeichnet. Im Rahmen des Inklusionsprojektes wurden außerdem die Leittexte des Museums überarbeitet und Orientierungstafeln erstellt. Besonderes Highlight war zudem ein Theater auf Wanderschaft durch das Industriemuseum, um Geschichte in historischen Kulissen lebendig werden zu lassen – dies war das Projekt unserer FSJlerin Kultur, die das Drehbuch selbst geschrieben hat. Die Zuschauer*innen erlebten das historische Stück nicht auf einer Bühne, sondern die Spielorte wechselten und das Publikum musste in die jeweiligen Etagen der Dauerausstellung im Industriemuseum wandern. Der traditionelle Kunsthandwerkermarkt fand zum 25. Mal im Industriemuseum statt und konnte einen Besucherrekord mit über 1.700 Gästen verzeichnen.