2017
Sonderausstellungen
- Die Sammlung stellt sich vor – Schätze von Bauer Breckwoldt aus Seestermühe
- Alles rosa, alles blau?! Kinderwelten gestern und heute
Erfolgreiche Sonderausstellungen, Modernisierung und Filmreihe
Das ereignisreiche Jahr 2017 wurde eingerahmt von zwei Großveranstaltungen, dem Dampftag im Januar, der an nur einem Tag mehr als 900 Besucherinnen und Besucher in das Industriemuseum lockte, und dem Markt mit KunstWerk im Dezember. Dazwischen boten viele spannende Veranstaltungen und zwei Sonderausstellungen einen abwechslungsreichen Museumsbesuch: Die MuseobilBox ging zum Thema „Spielen ohne Stecker“ in die zweite Runde, in Kooperation mit der Frauengeschichtswerkstatt und dem Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. veranstaltete das Museum die Reihe „Filmabende im Industriemuseum“ und im Rahmen der Sonderausstellung „Alles rosa, alles blau?! Kinderwelten gestern und heute“ wurde ein vielfältiges Sommerferienprogramm veranstaltet. Desweiteren begannen im Sommer die Umbaumaßnahmen des 3. Obergeschosses, in dem die Themenbereiche „Schule um 1900“ und „Alltag Nationalsozialismus“ vorgestellt werden.
Highlights
Mit dem Jahr 2017 hat das Industriemuseum ein Rekordjahr erlebt. Nicht nur das besonders große Interesse an dem Dampftag, sondern auch der Besuch von insgesamt 175 Gruppen, die eine Führung durch das Museum gebucht hatten, hat zu einer Gesamtzahl von 12.695 Gästen geführt. Weiterhin wurde das Museum durch den Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie die Kulturministerin Schleswig-Holsteins, Anke Spoorendonk, als Austragungsort für die Präsentation einer Studie zum Thema „Inklusion und Barrierefreiheit in Museen“ ausgewählt. Diese Wahl zeichnet das Industriemuseum als beispielgebend für andere Häuser aus.
Mit großer Freude konnte beobachtet werden, dass besonders die Sonderausstellung zum Thema Kinderwelten eine große Resonanz erhielt. Besucher und Besucherinnen jedes Alters kamen in das Museum und schwelgten in Erinnerungen. Besonders positiv vermerkt werden kann zudem die Filmreihe, die von September bis November im Museum stattfand. Durch das Angebot erschloss sich das Museum einer vollkommen neuen Zielgruppe, von denen sich nun einige ehrenamtlich in der Museumsarbeit engagieren.