2007-0090 - Stickschablonen

Sachgruppe Sticken
Material Kupfer, Holz, Pigment, Pappe
Technik gestanzt (Metalltechnik)
Datierung 1920-1950
Gebrauchsort Elmshorn
Maße Schablonen Bogenkante: Länge: 11,6cm, Breite: 2,9cm / Schablone Nr. 2: Länge: 7,4cm, Breite: 3,9cm / Schablone (Nr. 800): Länge: 12cm, Breite: 10cm / Schablone Nr. 234: Länge: 10,8cm, Breite: 7,8cm / Schablone (Nr. 252): Länge: 6cm, Breite: 4,5cm / Schablonen: Länge: 11cm, Breite: 3,8cm

Eine Pappschachtel mit Stickschablonen aus dünnem Kupferblech mit ausgestanzten Monogrammen oder Bogenkanten. Die Farbe und die Pinsel dienten der Übertragung der Stickvorlage auf den Stoff. Das so übertragene Muster wurde dann beispielsweise im Plattstich ausgestickt.
Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Wäschestickerei eine Arbeit, die vor allem den Mädchen übertragen wurde. Sie hatten die Aufgabe, ihre komplette Wäsche-Aussteuer mit ihren Initialen zu besticken. Auf diese Weise blieb der Mädchenname einer Frau auch nach ihrer Heirat präsent.
Darüber hinaus hatte die Monogrammstickerei ganz pragmatische Gründe. Mit dem Monogramm wurden Verwechslungen in der Wäscherei und Heißmangel verhindert.

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