2006-0030 - Balgenkamera Voigtländer Bessa

Sachgruppe visuelle Medien und Zubehör
Material Metall, Pappe, Glas, Leder
Hersteller Voigtländer AG
Datierung 1930er Jahre
Maße Höhe: 11cm, Länge: 17cm, Breite: 14cm

Balgenkamera "Voigtländer Bessa" für Mittelformatrollfilme, mit Klappkonstruktion, Laufbodeneinstellung sowie Brillant- und klappbarem Rahmensucher für Querformat. Metallgehäuse mit Lederbezug und Trageriemen, lederner Balgen. Mit Compur-Zentralverschluss und Voigtländer Anastigmat Objektiv Nr. 947129. An der Außenseite der hinteren Klappe des Gehäuses ist ein Metallschild mit einer Belichtungstabelle angebracht. Zum Schutz und Transport hat sie eine braune Ledertasche mit Metallschließe und auberginefarbenem Samtfutter

Die Mittelformatkamera Bessa zählt zu den bedeutendsten traditionellen Produkten von Voigtländer aus den 1930er Jahren. 

Das Unternehmen Voigtländer wurde bereits 1756 in Wien von Johann Christoph Voigtländer gegründet und stellte anfangs optische Instrumente, wie z.B. optische Messgeräte und Operngläser, her.
Als die Erfindung der Fotografie im Jahre1839 weltweit bekannt wurde, produzierte Voigtländer von da an auch Objektive und ab 1840 vollständige Kameras.
Das Unternehmen entwickelte zudem die weltweit ersten mathematisch berechneten Präzisionsobjektive. Diese speziellen Objektive hatten eine vorher unerreicht hohe Lichtstärke von 1/3,5 und verkürzten die damals noch nötigen langen Belichtungszeiten. Deshalb wurden die Objektive vor allem für Portraitaufnahmen genutzt.

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