1989-0007 - Fotoapparat Kastenform Rollfilmkamera
| Sachgruppe | Fotografie, visuelle Medien und Zubehör |
| Material | Stahlblech, Kunstleder, Glas |
| Hersteller | Balda Werk |
| Herstellungsort | Dresden |
| Datierung | 1910 |
| Maße | Höhe: 8cm, Breite: 6cm, Tiefe: 9,5cm |
Bildgröße 4x6cm. Blechgehäuse mit schwarzem Kunstleder bezogen. Ausgestattet mit 2 Suchern, 1 Linse, 1 Filmspulenknopf, 1 Gewinde für Stativ. Mit Ledertasche (1989-0008)
Einfache Box-Kamera des Herstellers Balda für Rollfilme im Format 4x6 cm. Das rechteckige Gehäuse aus Stahlblech ist mit schwarzem Kunstleder bezogen, an der Oberseite befindet sich ein lederner Tragegriff.
Die Kamera verfügt über zwei versenkte Brillantsucher (einen für Hoch- und einen für Querformataufnahmen), das Objektiv hat keine Glasabdeckung. An der Seite befindet sich eine Drehkurbel zur Filmbeförderung, ein herausziehbarer Schieber mit dem die Belichtungszeit vertellt werden konnte (kurz und lang) und ein Anschluss für einen Kabelfernauslöser. Für Hoch- und Queraufnahmen ist jeweils ein Stativgewinde eingesetzt. Auf der Rückseite befindet sich das übliche rote Filmfensterchen.
Der Kamerahersteller Balda wurde 1908 in Dresden von Max Baldeweg gegründet. Vor allem die Box-Kameras von Balda bewegten sich eher im unteren Preissegment. Besonderheit von Balda war, dass sie ihre Kameras auch an andere Unternehmen, wie zum Beispiel Karstadt, verkauften. Diese verkauften sie dann unter eigenem Namen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte das Unternehmen seinen Geschäftssitz nach Ostwestfalen. Die Produktion von Kameras endete in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Konkurrenz aus Fernost immer größer wurde.
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