Hobelbank und Werkzeug

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Die Belegschaft der Tischlerei Baasch um 1900. Rechts der Gründer J.J.H. Baasch, links auf der Hobelbank sitzend sein Sohn Heinrich als Lehrling. An zweiter Stelle von rechts der Altgeselle.

Wichtigstes Abgrenzungsmerkmal zwischen Tischlern und Zimmerleuten war der Einsatz des Hobels: Während beim Zimmermann eine Seite ungehobelt bleiben musste, behandelte der Tischler alle Seiten gleich. Die Bedeutung dieses Werkzeugs in der Tischlerwerkstatt zeigt die große Vielfalt an Hobeltypen: Schrupp-, Schlicht-, Doppel- und Simshobel ermöglichten eine unterschiedlich grobe bis feine Holzbearbeitung, mit Nut-, Falz- und Profilhobeln ließen sich exakte Nuten, Falzen und Profile erzeugen. Auch die Werkbank des Tischlers, die Hobelbank, ist nach diesem Werkzeug benannt.