Bandsäge

1855 wurde auf der Pariser Weltausstellung erstmals eine Bandsäge präsentiert. Bis dahin gab es maschinell angetrieben nur Gatter- oder Kreissägen. Die Kreissäge konnte jedoch keine tiefen Schnitte ausführen und die Gattersäge verursachte beim Holz sehr raue Schnittflächen. Mit der Bandsäge dagegen waren nicht nur tiefe Schnitte mit glatten Flächen möglich, sie stellte auch eine erhebliche Zeit- und Kraftersparnis dar. Die Sägeblattführung über zwei Räder gestattete einen endlosen Schnitt ohne Unterbrechung. In der Regel wurden Bandsägen mit einem Gasmotor über Transmissionen betrieben, sie konnten aber auch per Handkurbel angetrieben werden.