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Vortrag im Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte | Historische Fischstäbchen

23. November |19.30 Uhr

Eintritt frei

Die Entwicklung von Standardgrößen war im 19. Jahrhundert die Grundlage für die serielle Herstellung von Kleidung, die häufig von Näherinnen in Heimarbeit hergestellt wurde. Edle Kleidung wurde somit auch für breitere Gesellschaftsschichten erschwinglich und fand reißenden Absatz in den zunächst in Berlin aufblühenden Kaufhäusern mit exotisierenden Namen wie „Modetempel“ oder „Mode Bazar“. Wichtiger Bestandteil der damaligen Damenmode war Fischbein. Das gleichermaßen biegsame wie steife Material wurde aus den Barten großer Wale gewonnen und spielte für die Formung der weiblichen Silhouette eine entscheidende Rolle.
Berit Mohr spricht über ein Zeitalter der Mode, in dem die Wale im Atlantik um ihr Überleben kämpften und die Frauen in den Städten begannen ihre Rechte einzufordern.

Im Anschluß an den Vortrag erläutert die Elmshorner Museumsleiterin Bärbel Böhnke die im Konrad-Struve-Haus ausgestellten Exponate der Schausammlung zum Thema Elmshorner Wal- und Robbenfang.