opera oblivia - Beispiele vergessener Handwerkskünste aus der Sammlung Manuel Zint
Datum: 04.02.2018
Datum: 02.04.2018
Opera Oblivia
unter diesem Gattungsbegriff werden in der fiktiven künstlerischen Feldforschung Tätigkeiten und Berufsstände kategorisiert, die dem vollständigen Vergessen anheimgefallen sind. Opera Oblivia, das meint aber auch: verschollene Werke, verloren gegangenes Wissen. All diese Aspekte sind Gegenstand der nun kommenden Kunstausstellung im Industriemuseum Elmshorn. Der Itzehoer Künstler Manuel Zint – derzeit Norddeutschlands führender Vertreter der fiktiven künstlerischen Feldforschung – hat aus seiner privaten Sammlung Exponate zusammengetragen, die Einblicke geben in Lebens- und Arbeitswelten längst vergangener, vielleicht nie da gewesener Zeiten. Es sind verschwundene Handwerkskünste die uns heute befremdlich, sogar skurril erscheinen: kommerzielle Jagd auf Fleisch fressende Riesenmaulwürfe, Jahrmarktsmaschinen zur Herstellung von Portrait-Büsten oder Eisblumenmalerei. Die gezeigten Werke legen Zeugnis ab vom Aussterben kultureller Randerscheinungen im gesellschaftlichen Wandel an der Schwelle zur industrialisierten Welt.
Der Künstler Manuel Zint präsentierte die Ausstellung opera oblivia vom 4. Februar bis zum 2. April 2018 im Industriemuseum.