Der Förderverein des Industriemuseums
"Das Elmshorner Museum ist eine wichtige Institution und muss in seiner Arbeit gefördert werden. Der Aufwand für den Einzelnen ist gering, doch mit der Unterstützung durch viele kann das Museum seinen Bildungs- und Kulturauftrag für die Bürgerinnen und Bürger Elmshorns erfüllen und die Zeugnisse der Vergangenheit für die Zukunft bewahren," so beschreibt ein Mitglied ihre Motivation zum Beitritt in den Förderverein.
Mit Begeisterung bei der Sache - dies trifft auf Mitglieder und Vorstand des Vereins zu. Der erst 2003 gegründete Förderverein des Industriemuseums
kann viele großartige Erfolge verbuchen: nicht nur Anschaffung von Museumstresen, Banner, Sonnenschirm, Fassadenbeleuchtung und große Bildtextbücher sondern auch Restaurierung von Möbeln und Erweiterung der Museumssammlung mit dem Ankauf von rund 1400 Exponaten der ehemaligen Steingutfabrik C. & E. Carstens, dem Erwerb der Sammlung von 1000 historischen Postkarten mit Stadtansichten Elmshorns und Gemälden Elmshorner Künstler.
Ziele des Fördervereins
Zweck des Vereins ist, die Arbeit im Industriemuseum und den Außenstellen zu unterstützen. Hierzu gehört die umfangreiche Sammlung in den Museumsmagazinen und die Ausstellungen im Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte sowie in der Friedhofshalle am jüdischen Friedhof.
Spenden
Der gemeinnützige Verein kann zu diesem Zweck Spenden annehmen und dafür Quittungen zur Vorlage beim Finanzamt ausstellen. Gemeinsam mit den Beiträgen der Mitglieder werden Projekte und spezielle Arbeiten des Museums gefördert - die Gelder sollen jedoch nicht zur Begleichung der laufenden Kosten oder der baulichen Unterhaltung des städtischen Museums dienen. Mit den Einnahmen des Vereins soll die Wahrung und Darstellung der Elmshorner Geschichte um Glanzpunkte erweitert werden, die es sonst nicht geben würde.
Mehr als nur Spenden und Beiträge
Und der Verein will mehr als nur Spenden und Beiträge: Die Organisation ist Heimat für alle, die sich der Elmshorner Geschichte und der Museumsarbeit in der Stadt verbunden fühlen. Ausdrücklich sind in dem Verein nicht nur Geldgeber willkommen, sondern auch Frauen und Männer, die ehrenamtlich mitarbeiten und Ideen einbringen oder nur aktuell in Verbindung mit der Museumsarbeit sein wollen.
Mitgliedsbeitrag
Einzelmitglieder zahlen 18 Euro im Jahr, Ehepaare 30 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro. Gemeinnützige Vereine sind mit 25 Euro pro Jahr stimmberechtigt, Firmen mit 200 Euro.
Rückblick: Gründung des Vereins
Im 50. Jubiläumsjahr des Museums wurde der „Förderverein des Industriemuseums Elmshorn“ gegründet, dessen Mitglieder die Elmshorner Museumsarbeit unterstützen. Zur Gründungsversammlung am 1. Dezember 2003 kamen ein gutes Dutzend Krückaustädter, die so unterschiedlich Sie auch sind, eines verbindet: Sie wollen die Arbeit des Elmshorner Museums unterstützen. Dazu gründeten sie bei ihrem Treffen zwischen Dampfmaschine und Stechuhr im Erdgeschoss des Museums den Förderverein des Industriemuseums.
Die 13 Gründungsmitglieder verabschiedeten unter Mithilfe des Rechtsanwalts und Notars Klaus Zinger eine Satzung und wählten die Geschäftsführerin der Firma Veloflex, Monika Dormann, zur Ersten Vorsitzenden. Ihre Stellvertreter waren der frühere ehrenamtliche Museumsleiter Uwe Köpcke und Pastorin Britta Stender. Die Kasse führte der ehemalige Kulturdezernent Jochim Wraage, Schriftführerin war die pädagogische Museumsmitarbeiterin Christel Patzak. Rechnungsprüfer waren Elmshorns Stadtrat Volker Lützen und der Sparkassendirektor Reinhard Boll. Alle Beschlüsse und Wahlentscheidungen fielen einstimmig. Die weiteren Gründungsmitglieder waren Elisabeth Asmussen (Seniorchefin von Hefe-Asmussen), Sabine Jesumann (Lehrerin), Christel Storm (Buchhändlerin), Dirk Kehrhahn (Geschäftsführer des Flora-Gesundheitszentrums), Carsten Petersen (Redakteur) und Museumsleiterin Bärbel Böhnke, die Kraft ihres Amtes Mitglied im Vorstand des Fördervereins ist.
Der Förderverein ist auch per email erreichbar: foerderverein@industriemuseum-elmshorn.de
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